| Parodontologie |
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Diese Praxis hat nach mehrjähriger Fortbildung den Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie erworben, um unseren Patienten die bestmöglichen und modernsten Behandlungsmethoden zu bieten. Die chronische Form der Erkrankung des Zahnhalteapparates. Ein nicht entzündlich langsam fortschreitender Schwund des Zahnhalteapparates (Parodontium) verbunden mit Freiliegen der Zahnwurzeln und langsam sich lockernden Zähnen. Ist die akut entzündliche Form der Zahnhalteapparaterkrankung mit zum Teil sichtbarer Rückbildung des Zahnfleisches, Abbau des zahntragenden Knochens mit Bildung tiefer Zahnfleisch- und Knochentaschen, die bakteriell stark besiedelt sind. Sichtbare und spürbare Veränderungen des um die Zahnkrone herum befindlichen Zahnfleisches:
Die Vorbehandlung
Eine perfekte Mundhygiene ist unverzichtbar für jegliche Therapie. Die meisten akuten Zahnfleischerkrankungen verschwinden schon nach einer wiederholten gründlichen Reinigung des (sichtbaren) Zahnes. Im Rahmen der Vorbehandlung wird neben einer intensiven Aufklärung über Mundhygiene und deren häusliche Anwendung auch versucht, im Mund dauerhafte optimale hygienische Verhältnisse zu schaffen: Beseitigung abstehender Kronen- und Brückenränder, Politur oder Erneuerung schlechter Füllungen, Behandlung der durch Karies angegriffenen Zähne, um alle möglichen Schlupfwinkel für Bakterien auszuräumen. Die Behandlung ist primär immer auf eine Entfernung der die Erkrankung verursachenden Keime ausgerichtet. Gerade die Konkremente (harte, dunkel verfärbte Ablagerungen) - gleich, ob sie oberhalb in Form von Zahnstein oder unterhalb des Zahnfleisches liegen - bilden für die Biofilme der Bakterien einen idealen Nährboden: 36 Grad Celsius Mundtemperatur, ein feuchtes Milieu und Nährstoffe in Hülle und Fülle. Aus diesem Grund steht eine Entfernung dieser Ablagerungen an oberster Stelle. Neue Behandlungsmethoden (minimal-invasive Therapie) und Instrumente - je nach Krankheitsbild und einer Zahnfleischtaschentiefe bis ca. 6 mm - ermöglichen eine Therapie, bei der das Zahnfleisch nicht mehr aufgeschnitten werden muss. Vielmehr werden die Verunreinigungen in der Tasche und an der Zahnwurzel über die Tasche selbst entfernt. Vorteile dieser Methode ist die raschere Heilung und die fast völlige Schmerzlosigkeit nach dem Eingriff. Man bezeichnet dieses Vorgehen als Erhaltungstherapie im Rahmen einer systematischen Parodontalbehandlung. Die Behandlung selbst findet unter örtlicher Betäubung vorwiegend ambulant in einer Zahnarztpraxis statt. Nach Abschluss der Zahnfleischbehandlung ist eine regelmäßige Kontrolle der parodontalen Verhältnisse zwingend nötig, um eine wieder neu aufkeimende Erkrankung frühzeitig zu behandeln. Eine prophylaktische Reinigung der Zahnfleischtaschen sollte regelmäßig halbjährlich professionell in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden. Bei starken Rauchern und Diabetikern sind die Abstände enger (etwa alle drei Monate) zu halten als bei unbelasteten Patienten, da bei diesen Patienten ein 7 bis 15-fach höheres Risiko eines Rückfalls besteht. Gilt die Erkrankung als völlig ausgeheilt, können ggf. in einer zweiten Phase regenerative Maßnahme (Knochen- u. Zahnfleischersatz) eingeleitet werden. Unabdingbar für den Langzeiterfolg einer Zahnfleischbehandlung - egal nach welcher Methode - ist die häusliche Zahnpflege und die Motivation zu einer zahngesunden Ernährung und Lebensweise.
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